Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

United Networker Magazine

Walfänger und Robbenschlächter einzu- setzen. Schon bald wird der Segler mit dem Regenbogen zum Symbol. Die spektakulären und gefährlichen Aktionen auf hoher See bringen immer wieder skrupellose Walfänger, Robbenschlächter in die Schlagzeilen. Medienwirksam besprühte die Rainbow Warrior Besatzung im Jahr 1981 die Babys der Sattelrobben mit ungiftiger grüner Farbe um die Pelze für die Jäger unbrauchbar zu machen. Trotz Widerstand der Jäger, Verhaftung und Verfolgung blieb Green- peace aktiv und erreichte, dass die Europä- ische Gemeinschaft den Import von Robben- pelzen verbot. Auch die Atommächte waren vor den Protesten der Greenpeace-Aktivisten nicht sicher. Schon der Umweltschützer David McTaggart protestierte gegen die Atomtests Frankreichs in der Südsee. Die französische Marine reagierte mit Gewalt, enterte im Jahr 1973 die Vega und misshandelte zwei Greenpeacer, was internationale Proteste auslöste. Fortan hatte der französische Geheimdienst Greenpace und die Rainbow Warrior im Visier. So wurde die spektakuläre Umsiedlung der Bewohner der durch amerikanische Atomtests verseuchten Pazifikinsel Rongelap auf die Insel Mejato zur letzten großen Fahrt der Rainbow Warrior. Als nächstes war ein Protest gegen französische Atomtests bei Moruroa-Atoll geplant. In der Operation „Satanic“ plante die von Verteidigungs- minister Charles Hernu gegründete ministerielle Arbeitsgruppe „Gegenschlag“ die Zerstörung des Aushängeschildes der Umweltschutzorganisation. Am 7.Juli 1985 lief die Rainbow Warrior im Hafen von Auckland in Neuseeland ein. Am Abend des 10.Juli bringen Taucher des französischen Geheimdienstes Sprengladungen an dem Schiff an. Nicht nur dass das Schiff zerstört